Kemnat und Ruit pflanzten im Rossert einen Wildobstbaum und brachten Fledermaushöhlen an
Beim traditionellen Gottesdienst am Pfingstmontag pflanzten die Besucher aus den Kirchengemeinden Kemnat und Ruit im Spielplatz Rossert eine Elsbeere.
"Diese selten gewordene Wildobst-Art soll ein Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt setzen", so der Umweltbeauftragte der Landeskirche, Dr. Hans-Hermann Böhm. Die Pfingstbitte "Komm, Schöpfer, Heiliger Geist, erneuere das Antlitz der Erde", gelte
auch für die vielen vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten.
Das Internationale Jahr der Biologischen Vielfalt 2010 biete zudem die Chance, gemeinsam mit der Kommune und den Naturschutzverbänden, gegenzusteuern"
Eberhard Figel und Manfred Maier hatten zudem an einem Baumstamm eine Höhle für den Großen Abendsegler, eine Fledermausart, angebracht.
Alle Fledermausarten gehören zu den streng geschützten Arten, die auch gern in alten Baumhöhlen, Dachböden und Kirchtürmen ihr Sommerquartier nehmen.
Im Vorfeld hatten sich die Kinder des Kindergartens Kemnat ausführlich über die heimischen Fledermäuse informiert. Sie staunten über deren Ortungssystem und stellten fest: Fledermäuse vertilgen nachtaktive Insekten und sind sehr nützlich und man kann ihnen mit einer selbstgebauten Höhle ein Zuhause geben.
Dr. Hans-Hermann Böhm
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