Evangelische Kirchengemeinde Kemnat |
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Wozu ist die Küche da
Wir machen Erdbeerkonfitüre. Vom Einkaufen bis zum Hafenschlecken hat jeder Arbeitsschritt seine ganz besondere Wichtigkeit. Wenn es gut schmecken soll, geht nichts über regelmäßiges Probieren! Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
Café-Projekt im Kindergarten
Die Kinder erarbeiteten sich die Gestaltung und Durchführung des Projektes in den letzten Wochen in eigener Regie. Zum „Cafe-Nachmittag“ kamen Eltern, Geschwister, Onkel, Tanten, Großeltern, neue Kinder und ihre Eltern, sowie Nachbarn und Freunde. Vom Erlös des Cafes von 400,-€ werden Ritterrüstungen und Verkleidungssachen für unseren Rollenspielbereich angeschafft. Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
Abschlussfest auf dem Rossert
Mit Wasser- & Staffelspielen verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag auf dem Rossert um unsere „Schulkinder“ zu verabschieden. Kaffee, Kuchen, Sangria und ein Früchte Cocktail versüßten uns die Pause.
Den Heimweg gestalteten die Eltern mit kniffligen Spielen und Fragen. Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
Sommerfest vom Förderverein und Elternbeirat
Mit Wasser- & Staffelspielen verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag auf dem Rossert um unsere „Schulkinder“ zu verabschieden. Kaffee, Kuchen, Sangria und ein Früchte Cocktail versüßten uns die Pause. Nach dem Abschlussfest der Schulkinder feierten wir unser Sommerfest im Garten. Bei Sonnenschein, Angelspiel und Edelsteinsuche fand jeder Gast einen Platz zum Essen, Spielen und Genießen. Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
Frühstück im Kindergarten
Einmal im Monat planen und bereiten wir im Kindergarten zusammen unser Frühstück vor. und Brot mit Eiersalat und Schnittlauch. Zusammen gingen wir einkaufen.
Am Freitagmorgen bereiteten wir zuerst unseren Eiersalat vor und begannen dann unser Rührei zu braten. Als letztes mussten wir noch den Tisch decken und dann konnten alle Kinder zum Essen kommen.
Besuch im Gemeindehaus im April 2008
Einige Männer waren versammelt um Jesus. Frauen waren bei diesen Gesprächen nicht erwünscht. Die Anwesenden diskutierten mit ihm über die Wahrheit und über den Glauben und über das Leben. Plötzlich ging die Türe auf und eine stadtbekannte Frau kam herein. Gebannt starrten die Männer auf die Frau. Ohne ein Wort zu sagen ging sie zu Jesus hin, zerbrach ein Fläschchen mit teurem Parfüm und goss es über den Kopf von Jesus. Jesus merkte die Gedanken der Männer über diese Frau: "...wenn der
wüsste, was das für eine ist, dann würde er jetzt..." Jesus sah aber auch das dankbare Herz der Frau, der er ihre Schuld vergeben hat. Er sagte zu den Männern: "Lasst sie in Frieden, sie hat ein gutes Werk an mir getan und mich gesalbt für mein Begräbnis." Nach dieser Geschichte erkannten die Kinder plötzlich das Kreuz im Gesicht von Jesus und das Gold über seinem Kopf und am Hals der Frau und an ihrem Parfüm, ein Zeichen des Zusammengehörens. Der Künstler Andreas Felger hat diese Zeichen auf allen seinen Bildern im Gemeindehaus gemalt. Ein weiteres Zeichen, dass wir zu Jesus gehören, ist der Segen. Wir dürfen und sollen den Kindern die Hand auflegen und sie im Namen Gottes seg-nen. Das ist Gottes Auftrag an alle Christen, die mit Kindern zu tun haben. Auch in unserem Kindergarten ist der Segen im Mittelpunkt aller Arbeit.
Besuch in der Kirche im März 2008
"Passahfest" - so hieß der Anlass, bei dem die Kinder in verschiedenen Räumen in und um die Kirche erfahren haben, was vor rund 2000 Jahren in Jerusalem geschehen ist. Die letzten Aufregungen um Jesus begannen mit dem Einzug nach Jerusalem.
Bald danach gab Jesus den Jüngern den Auftrag einen Raum zu suchen und dort das Passahmahl vorzubereiten. Nachdem alles fertig war, band Jesus sich einen Schurz um und begann den Jüngern die Füße zu waschen - er als der Meister bei seinen verdutzten Schülern.
Dann feierten sie das Passahmahl als Erinnerung an den Auszug aus Ägypten. Jesus hat daraus das Heilige Abendmahl gemacht, das Christen bis heute feiern mit Brot und Wein als Erinnerung an die Befreiung von Schuld und Sünde. Beim Familien-Gottesdienst am 20. April 2008 haben die Kinder zum ersten Mal bei einer richtigen Abendmahlsfeier teilgenommen. In der darauf folgenden Nacht hat Jesus zusammen mit drei Jüngern intensiv gebetet. Kurze Zeit später wurde er verhaftet, verhört, schuldig gesprochen und gekreuzigt. Wir wissen, dass er für uns gestorben ist, damit wir leben können. Am dritten Tag - unserem heutigen Osterfest - hat der himmlische Vater Jesus aus dem Tod auferweckt und ihn eingsetzt als Retter aller Menschen.
Besuch in der Kirche im Januar 2008
Ein Klavier? Für die Kinder eigentlich nichts Besonderes. Ein Klavier in der Kirche? Vielleicht auch nichts Aufregendes. Aber wie ein Klavier von innen aussieht, das war für die meisten neu.
Pfr. Manz machte den Deckel auf, baute die obere und untere Abdeckung ab und nahm den Tastendeckel aus der Halterung. Dann sah man sie, die vielen kleinen Holzstäbchen um beim Druck auf die Taste den Hammer an die Saiten zu schlagen. Die langen dicken Saiten brachten die tiefen Töne, die dünnen kurzen die hohen Töne. Lustig schaute es aus, wenn bei Liederspielen viele Hämmer vor und zurück tanzten. Dazu haben alle kräftig mitgesungen.
Die spannende Frage war: Was befindet sich hinter dieser Steintafel? Pfr. Manz sprach von einer dicht verschlossenen Schatzkiste, die hinter dieser eingemauert ist. In dieser Kiste befinden sich Zeitungen aus dem Jahr des Kirchenbaus, Münzen und Hinweise, wer Bürgermeister war, wer das Land regierte und wieviel ein Brot und ein Ei damals kostete. Leider ist die Kiste so fest ein-gemauert, dass wir sie nicht herausholen können, ohne die Kirchenwand zu beschädigen. Wir werden den Inhalt wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen. Aber in einer Urkunde steht, was alles sonst noch in der Kiste ist.
Besuch in der Kirche im Oktober 2007
Dieses Mal stellte ein Kind die Frage: Wer bedient eigentlich die Kirchturm-Uhr? Pfarrer Manz zeigte den Kinder die Hauptuhr im Mesner-Raum, von der aus alles gesteuert wird. Das Pendel im Uhrengehäuse schwingt ruhig hin und her. Dabei wandert der Sekundenzeiger immer ein Stückchen weiter.
Wenn der kleine Zeiger fast oben war, mussten die Kinder ganz still sein, damit sie das leise Surren eines kleinen Elektromotors hören konnten. Genau solange, wie dieser Motor sich dreht, bewegt ein größerer Motor oben im Turm den großen Minutenzeiger. Nachdem die Kinder wieder auf dem Pfarrhof waren, konnten sie mitzählen, wie die Kirchtumuhr und die Glocken die Uhrzeit anzeigen. Zum Schluss beobachteten alle, wie sich der goldene Engel auf seiner Kugel im Wind dreht. Der Besuch der Glockenstube im Kirchturm ist auf die wärmere Jahreszeit verschoben.
Besuch in der Kirche im Mai 2007Am 25. Mai haben die Kinder die ältesten Steine, die in die Kirche eingebaut waren gesucht und gefunden. Das Portal am Turmeingang von der Hauptstraße her war das Hauptportal der alten Bartholomäuskirche. Als diese 1961 abgebrochen wurde, hat man die Steine des Haupteingangs sorgfältig aus der Mauer herausgelöst, nummeriert und genauso in die neue Kirche eingesetzt - die Türe allerdings wurde neu gemacht.
Viel interessanter aber war der älteste Stein über dem Turmeingang, ein Relief aus dem 12. Jahrhundert. Die Kinder erkannten sofort das Lamm und das Kreuz. Weil draußen die Kinder von der sonnig hellen Turmwand geblendet wurden, gingen wir in die Kirche. Pfarrer Manz erzählte die Geschichte dieses Lammes aus dem Propheten Jesaja Kap 53.
Ein Lamm lässt alles mit sich geschehen, ohne sich zu wehren. Auch Jesus hat sich nicht gewehrt, als er hart verhört, geschlagen und schließlich ans Kreuz genagelt wurde. Er hat sich nicht verteidigt, sonder blieb stumm wie ein Lamm, weil er das alles um unserer Erlösung willen getan hat. Im Gottesdienstraum brauchten die Kinder nicht lange, um das gleiche Motiv wieder zu entdecken. Das weiße Parament (weiß als Farbe für Jesus) zeigt ebenfalls ein Lamm. Das Kreuz ist hier in eine Fahne eingewebt, das Zeichen des Siegers. Alle Menschen sollen und dürfen auf der Seite des Sieger stehen, ja mehr noch, wie das Lamm über die Brücke in ewige Leben hineingehen.
Besuch in der Kirche im April 2007
Die Kinder schauten sich am 27. April den Türgriff der linken Kirchentüre an. "Die Einladung zur Hochzeit" so hieß die Geschichte, die Pfr. Manz dazu den Kindern erzählte. 10 Menschen erhielten eine Einladung zu einer Hochzeit. Als Zeichen, dass sie tatsächlich mitfeiern durften, brauchten sie eine brennende Öllampe. Damit sich die Kinder das besser vorstellen konnten, zeigte ihnen Pfr. Manz so eine Öllampe aus Keramik. Alle warteten, dass der Bräutigam sie abholt und in den Hochzeitssaal führt.
Fünf von ihnen hatten schon damit gerechnet, dass die Abholung etwas länger dauern könnte. Sie hatten Reserve-Öl zum Nachfüllen. Die anderen aber dachten, es würde schon irgendwie reichen. Als der Bräutigum dann endlich kam, war ihr Öl ausgegangen und die Lampen erloschen.
Während die einen ihre Hand schützend vor die Flamme hielten und gespannt nach dem Bräutigam schauten, merkten die anderen, dass ihr Öl und damit auch das Licht ausgeht und dass der Bräutigam sie wohl nicht zum Fest nehmen wird. Zwar versuchten sie noch Öl zu kaufen, als sie aber später vor dem Hochzeitshaus standen, waren die Türen verschlossen. Traurig saßen sie vor der Türe und hörten, wie drinnen fröhlich gefeiert wurde.
Besuch in der Kirche in der Karwoche 2007Nach fast 10 Wochen Pause stand wieder ein Kirchenbesuch auf dem Programm. Die Kinder wussten bereits, dass es nicht nur in der Kirche Bilder gibt, sondern auch außen.
Ein Türgriff stand im Mittelpunkt: Die Kinder entdeckten darauf einen traurigen Menschen und über ihm einen Hahn, der den Hals streckt - ob zum Aufpicken von Futter oder zum Krähen, das war noch offen. Bewegt hat die Kinder das traurige Gesicht und die Hände, die es stützten.
Da um den Eingangsbereich ein kalter Wind fegte, ging die Kinderschar ins warme Gemeindehaus.
Im großen Gemeinderaum entdeckten die Kinder das gleiche Motive wieder. Auf einem der Bilder von Andreas Felger, die den Kreuzweg Jesu zeigen, war wieder dieser traurige Mensch zu erkennen. Petrus hieß er. Er war traurig und weinte, weil er gegen sein Versprechen in einer angstvollen Situation dreimal gesagt hat, dass er Jesus nicht kennt - und dann krähte der Hahn. Etwa drei Wochen später hat Jesus ihn dreimal gefragt, ob er ihn liebhabe. Dreimal hat Petrus dies bestätigt. Ein Kind meinte daraufhin, dass Petrus dann Freudentränen geweint hat. Vermutlich war es so. Wenn ein Mensch durch Jesus von seiner Schuld befreit wird und wieder neu anfangen darf, dann gibt es auch Freudentränen.
Besuch in der Kirche im Januar 2007
Warum haben die Tücher am Altar, an der Kanzel und am Lesepult immer mal wieder eine andere Farbe? Auf diese Frage gab Pfarrer Manz Antwort. Dazu holte er nach einander alle Altartücher aus dem Schrank und ließ die Kinder erzählen, was sie darauf alles entdecken können.
Die Kinder wissen jetzt, dass es die Tücher in fünf Farben gibt. Jede Farbe gehört zu bestimmten Sonntagen im Kirchenjahr: Violett zur Adventszeit und zur Passion, weiß zu Weihnachten und Ostern, rot zur Konfirmation, zu Pfingsten, zu Kirchweih und zum Reformationsfest, schwarz zum Karfreitag und grün zu allen anderen Sonntagen. Auch weisen die Bilder auf den Tüchern - man nennt sie auch Paramente - auf biblische Geschichten hin, die zur Kirchenjahreszeit passen. Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie auf der zweiten Seite.
Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Erkenntnissen Fünfjährige fähig sind, wie sie Zusammenhänge entdecken und Wahrheiten punktgenau erfassen. Plötzlich stand die Frage eines Kindes im Raum: "Wie können wir zu Gott kommen?" Antwort eines anderen: "Wenn wir tot sind." - "Dann habe ich doch keine Augen mehr." Pfr Manz antwortete: "Dann schenkt Gott dir neue!"
Aktionen
Kinder sind immer in Bewegung. Aber auch Erwachsene wollen wir bewegen. Bei Aktionen im und außerhalb des Geländes ist immer wieder die Mithilfe von Eltern, Großeltern und anderen Gemeindegliedern von Nöten. Zusammen wirds was und es macht richtig Spaß!
Die laufende Gartenpflege wird durch die Kirchengemeinde gewährleistet. Im Frühjahr ist aber eine Sonderaktion geboten, bei der wir für jede helfende Hand dankbar sind. Lassen Sie sich einladen zur nächsten Gartenaktion? Der Termin wird hier bekannt gegeben. Näheres erfahren Sie im Kindergarten. |
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| © Evang. Kirchengemeinde Kemnat 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||